Eine tolle Chance für ein gutes Leben

In der Verbundschule Gerstetten stellte sich Landtagsabgeordneter Martin Grath Schüler-Fragen zu Europa

Passend zum elften EU-Schulprojekttag, der Chancen und Perspektiven des europäischen Einigungsprozesses ins Zentrum von Schule und Unterricht rückt, besuchte Landtagsabgeordneter Martin Grath die Verbundschule in Gerstetten. „Im Bildungszentrum Gerstetter Alb“ – kurz „BZ“ begrüßte ihn Schulleiterin Eva Grech, die sich über das große Interesse der Schülerinnen und Schüler an dieser Fragestunde zu Europa mit Martin Grath freute. Vor drei Klassen der Werkrealschule und der Realschule, die wenige Tage zuvor ihre schriftlichen Prüfungen geschrieben hatten, stellte sich Grath den Fragen der Zehnt-und Neuntklässler zu Europa. Dabei hob der er in einer „brennenden Rede“ für Europa, dieses einmalige Konstrukt des Friedens, der Sicherheit und des Wohlstandes als Chance für die junge Generation hervor: „Einer Generation, die keinen Krieg erleben musste“, sagte Grath. Die EU biete heute „eine tolle Chance für ein gutes Leben:“ So berichtete er von seinen beruflichen Erfahrungen auf seinem Weg durch die Länder Europas, die er teilweise mit dem Interrail bereiste und dem komplizierten Umgang mit verschiedenen Länderwährungen. Darüber hinaus interessierten sich die Schülerinnen und Schüler für seine Einschätzung der Situation in der Türkei, dem Brexit oder Donald Trump. Ihm zur Seite stand als Vertreter der Gemeinde Gerstetten Christian Ziegler, der die Jugendlichen nach dem Gründungsjahr der Europäischen Wirtschaftsunion, kurz EWG, die den Grundstein der heutigen EU legte, fragte. Richtige Schülerantwort: „1957.“

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