Gute Laune in der Dreißentalschule in Oberkochen.

Blindes Vertrauen

Der Duft von Frischgebackenem begrüßt den Besucher der Dreißentalschule in Oberkochen. „In Gemeinschaftsschulen ist es immer angenehm ruhig“, sagt Martin Grath, Landtagsabgeordneter als er die Stufen in den ersten Stock nimmt. Grath hat es sich zur Aufgabe gemacht, vor Ort im Austausch mit Schulleitung, Lehrern- und Schülerschaft die Gemeinschaftsschulen in den Wahlkreisen Heidenheim und Allen/Ellwangen kennenzulernen; also sich vor Ort ein Bild von den pädagogischen Konzepten und Methoden jeder Lehranstalt zu machen. Seit Ende vergangenen Jahres ist Grath nun auf Besuchertour und blickt in Schüleraugen, die für den „Tag der offenen Tür“ am 25. März internationale-Fahnen zeichnen, im Chemieunterricht über Blutgruppen grübeln oder in der Englisch-Stunde moderne Filme anschauen.

Schüler werden an der Dreißentalschule für ihr Persönlichkeitsprofil eng geführt, erhalten bei Anna Bertsch individuelle sozialpädagogische Begleitung und können auf ein Umfeld setzen, bei dem Elternvertreterin Simone Eder-Neumeister ins Schwärmen gerät: „Wir haben blindes Vertrauen gegenüber Schulleitung und Lehrern.“ Das freut auch Oberkochens Bürgermeister Peter Traub. Er kennt noch die anfänglichen Diskussionen nach Einführung des Schulform Gemeinschaftsschule in Oberkochen und wünscht sich heute politische Kontinuität in der Schulpolitik: „Die Gemeinschaftsschule ist für Oberkochen notwendig.“

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