Das Internet der Dinge

MdL Martin Grath besuchte die Heidenheimer Agentur Graustich

Die Veränderung der Arbeitswelt stand im Fokus des Besuchs von Martin Grath MdL in der Heidenheimer Agentur Graustich. Die Agentur ist Teil der „Maker-Bewegung“ rund um das geplante Technologie- und Do It Yourself-Festival „Make Ostwürttemberg“ sowie einen Makerspace in Heidenheim. Letzteres TECHNOLab Heidenheim will Ideenschmiede für innovative ansässige Unternehmen, Startups und Gründungsinteressierte in Heidenheim werden. Schwerpunkt der Arbeit im Lab ist das „Internet der Dinge (IoT – Internet of Things)“, die Verbindung von Software und Maschine bzw. von Dingen. Grath zeigte sich beeindruckt davon, was mit erweiterten und virtuellen Realitäten (AR & VR), die Agenturchef René Götzenbrugger und sein Mitarbeiter Patrick Lischka an Beispielen veranschaulichten, umgesetzt werden kann. Dass diese Neuerungen Auswirkungen auf die Arbeitswelt haben und haben werden, das ist sicher, so Grath. So wie die Verbreitung des Internets unsere Kommunikation revolutionierte, so führen das Internet der Dinge und weitere Neuerungen, wie z. B. der 3-D-Druck, gravierende Änderungen herbei. Mit dem 3-D-Druck ist es jedermann möglich, viele Gegenstände in kurzer Zeit selbst herzustellen. Mit dem Internet der Dinge geht eine Reihe von Veränderungen einher, deren Auswirkungen aufgrund ihres gewaltigen Potenzials momentan kaum abschätzbar sind. Jedenfalls werden diese Veränderungen, auch Disruptionen genannt, die Geschäftsmodelle und Arbeitsweisen vieler Hersteller von Gütern in Frage stellen, darin war man sich einig. „Die stete und anhaltende Innovationskraft der Agentur Graustich verdient meinen Respekt“, verabschiedete sich Grath vom Agenturchef, der sich bereits seit 1998 mit dem 3-D-Druck befasst.

Hintergund:

Was ist die „Maker-Bewegung“?

In der Maker-Szene treffen sich kreative Tüftlerinnen und Tüftler verschiedenster Disziplinen, um Ideen auszutauschen, gemeinsam Problemlösungen zu entwickeln und eigene Do-it-Yourself-Projekte zu verwirklichen. Unter dem Leitsatz „If it can be imagined it can be made“ erschließt diese stetig wachsende Maker-Bewegung ein enormes Innovationspotenzial.  Am 14. Juli 2017 findet in Stuttgart der Start-up-Gipfel Baden-Württemberg unter Beteiligung der „Start-up-Region Ostwürttemberg“ statt. http://startup-stuttgart.de/startup-gipfel-baden-wuerttemberg/

 

 

 

 

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