Frische und Qualität

Wie steht es um die Qualitätsstandards in der Großküche der Mensa in Schwenningen? Das Küchenteam und Vertreter des Studierendenwerks Freiburg zeichneten gestern ein positives Bild.

Hunger um die Mittagszeit? Wie wär’s da mit einer bunten Gnocchipfanne mit Gorgonzolasauce und Pfannengemüse? Oder mit Hähnchenbrust-Piccata mit Bio-Farfalle und Blattsalat? Alternativ gäb’s dann auch noch das Salatbüffet und wer’s lieber deftiger mag, hat die Wahl zwischen Currywurst mit Pommes oder verschiedenen Burgern. Worüber sich Studenten in Schwenningen nicht beklagen können, ist eine mangelnde Vielfalt im Angebot ihrer Mensa, wie dieser Blick auf die Speisekarte des gestrigen Dienstags deutlich zeigt.
Ob’s denn auch schmeckt, davon konnten sich gestern die beiden grünen Landtagsabgeordneten Martina Braun und Martin Grath überzeugen. Beide arbeiten im Arbeitskreis Ländlicher Raum zusammen, dessen Vorsitzende die Linacher Politikerin ist. Martin Grath ist verbraucherschutzpolitischer Sprecher der grünen Landtagsfraktion und kam gestern aus seiner Heimat Heidenheim an der Brenz angereist, um der Mensa in der Schwenninger Karlstraße einen Besuch abzustatten. Dabei ging’s ihm aber nicht (nur) ums Essen, sondern vor allem um die Frage, was sich getan hat, seit die Einrichtung, die vom Studierendenwerk Freiburg-Schwarzwald betrieben wird und den Studenten der Stadt, aber auch externen Gästen offensteht, am Pilotprojekt „Große Küche – gutes Essen“ teilgenommen hat.
Im Jahr 2015 hatte das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz das Projekt ins Leben gerufen, um zunächst in ausgewählten Pilotbetrieben eine ausgewogene und in allen Belangen nachhaltigere Verpflegung der Essensgäste umzusetzen. Knapp 60 Betriebe aus den unterschiedlichsten Bereichen reichten eine Bewerbung ein. Eine Jury wählte daraus zehn Pilotbetriebe aus. Diese erhielten bis Ende 2016 ein individuelles Coaching unter Nachhaltigkeits- und Wirtschaftlichkeitsaspekten und wurden in ihrer schrittweisen Umstellung begleitet. Ziel war darüber hinaus die Auszeichnung der Einrichtung durch die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) mit dem Siegel „Study and Fit“ sowie die Bio-Zertifizierung durch mindestens 15 Prozent Bioanteil im Verpflegungsangebot.
(Aus der Nekarquelle vom 24. 07. 2018)

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