Keine Kinder verlieren

Landtagsabgeordneter Martin Grath (Grüne) besuchte mit der Mittelhofschule in Ellwangen eine ausgewählte „Sommerschule“

Als ob das Ende der Schulferien nicht schon aufregend genug ist, setzten sich in diesem Jahr 15 SchülerInnen der Mittelhofschule in Ellwangen bereits eine Woche vor Schulbeginn freiwillig auf Schulbänke. „Sommerschule“ heißt die Möglichkeit, Unsicherheiten in Deutsch-Mathe oder Englisch auszubügeln. „Warmlaufen“ nannte es Landtagsabgeordneter Martin Grath bei seinem Besuch der Mittelhofschule charmant. Abgeordneter Grath ist in der Mittelhofschule in Ellwangen kein Unbekannter. Innnerhalb von zwei Jahren besuchte Grath alle Gemeinschaftsschulen in seinem Betreuungswahlkreis Aalen. Beim aktuellen Wiedersehen in der Mittelhofschule lag Grath, Handwerkspolitischer Sprecher der Fraktion Grüne das diesjährige Thema „Berufsorientierung“ besonders nahe. So konnten die Teilnehmer schon einmal am „Ernst des Lebens“, also der Zeit nach der Schule, schnuppern.

Die Teilnehmer konnten sich beispielsweise in Video-Aufzeichnungen von Vorstellungsgesprächen schulen lassen, am Flughafen Stuttgart Eindrücke von automatisierter Lagerung und Fertigung gewinnen oder beim BBQ-Kooperationspartner die persönlichen Kompetenzen herausarbeiten. Konrektor Harald Rathgeb und die Sommerschule-Lehrerschaft Monika Müller, Simon Davis und Roswitha Foltin freuten sich beim Besuch von Landtagsabgeordneten Grath auch über seine Unterstützung, das Interesse in Ellwangen für die Sommerschule zu erhöhen und beispielsweise einen Austausch mit Sommerschulen aus benachbarten Landkreisen anzudenken. Dieses Jahr ermöglicht das Kultusministerium 1300 Schülerinnen und Schülern in 47 Sommerschulen an 33 Standorten Lernen und Freizeit sinnvoll miteinander zu verbinden.

 

Foto (Wahlkreisbüro): Abschluss-Trommeln an der „Sommerschule“ Mittelhofschule Ellwangen mit Martin Grath

 

Hintergrundinformationen:

Sommerschulen werden in Baden-Württemberg seit 2010 gefördert und haben sich inzwischen in Baden-Württemberg etabliert. Es handelt sich dabei in der Regel um einwöchige Angebote für Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf nach Klassenstufe 7 von Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen. Hierdurch soll ein guter Start ins neue Schuljahr ermöglicht werden. Bei Bedarf ist die Einrichtung einer Sommerschule auch bei anderen Schularten, schulart- und altersübergreifend, möglich. Neu ist in 2018 die Ausweitung des Programms auf den Grundschulbereich.

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren