Konkrete Hilfe für Flüchtlingskinder

img_0349MdL Martin Grath berichtet von seiner Reise mit der Aalener Delegation nach Antakya an der syrischen Grenze

 Martin Grath, Mitglied des Landtages Baden-Württemberg, brachte es an diesem Abend auf den Punkt: „Ein außergewöhnlich schönes Land ist für mich die Türkei“. Er habe das Land ausgiebig bereist, Jahre am Bosporus verbracht und dabei Menschen und Kultur in sein Herz genommen. Nun sei es ihm ein persönliches Anliegen, im Deutsch-Türkischen Club Heidenheim von seiner Reise nach Antakya an der syrischen Grenze und einem hoffnungsvollen Projekt zu erzählen.

Die 400 000 Einwohner zählende Stadt Antakya versorgt aktuell rund 150 000 Flüchtlinge. Ein Drittel davon sind Kinder und einem Großteil davon fehlt jeglicher Zugang zu Unterricht und Bildung. Antakya pflegt seit 1995 eine Partnerschaft mit Aalen. Im Zuge des Bürgerkrieges in Syrien entwickelte sich in Aalen das starke Bedürfnis, den Flüchtlingen konkret zu helfen. Mit einer beeindruckenden Spendenaktion sammelte Aalen 150 000 Euro und erhielt vom Land den gleichen Betrag. Ziel: Die Erbauung einer Schule für Flüchtlingskinder nahe der syrischen Grenze.

Ende September reiste nun eine 14köpfige Delegation aus Aalen nach Antakya, um das Schulgebäude zu eröffnen. Mit dabei: Der Betreuungsabgeordnete für Aalen, Martin Grath. Auf Einladung des Deutsch-Türkischen Clubs Heidenheim referierte Grath im Haus der IG Metall über diese außergewöhnliche Reise. Grath wollte mit eigenen Augen sehen, „wie konkrete Hilfe in Antakya ankommt.“ Nach der Errichtung der Schulgebäude solle nun ein Sportplatz entstehen für den derzeit Spenden gesammelt werden.

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