Nach erfolgreichem Abschluss der ersten Jahrgänge: Gemeinschaftsschulleiter im Austausch mit grünen Landespolitikern

Die Starterschulen der Gemeinschaftsschulen haben im Schuljahr 2017/2018 erstmals ihre Schülerinnen und Schüler zum Realschul- und Hauptschulabschluss gebracht. Grund genug, dies als Anlass zu nehmen, um im direkten Dialog zu erfahren, wie sich die Gemeinschaftsschulen in der Region aufgestellt wissen. Auf Einladung des Heidenheimer Landtagsabgeordneten Martin Grath (Grüne) stellte sich die bildungspolitische Sprecherin der grünen Fraktion im Landtag, Sandra Boser (MdL), dem Austausch mit den Schulleiterinnen und -leitern der Gemeinschaftsschulen aus dem Kreis Heidenheim und der Raumschaft Aalen. Gastgeber des Austauschs war die Gemeinschaftsschule am Brenzpark mit ihrem Rektor Werner Weber.

Die Gemeinschaftsschüler hatten gegenüber anderen Schularten beim Abschluss im Schuljahr 2017/2018 teilweise die Nase vorn. Dies geht nicht nur aus den vom Kultusministerium im November vorgelegten Ergebnissen der Mittleren Reife und zum Hauptschulabschluss vor, sondern auch aus den Ergebnissen der Dreißentalschule Oberkochen. So berichtet Gemeinschaftsschulleiter Michael Ruoff, dass gut zwei Drittel der beiden 10. Klassen nun einen Realschulabschluss vorweisen können, wobei zwei Schülerinnen mit dem Traumdurchschnitt von1,4 glänzen. Sie und die zehn Schülerinnen und Schüler, die ihren Hauptschulabschluss alle bestanden haben, wissen, wie es weitergehen wird. 85% werden eine duale Ausbildung starten und 15% möchten an ein Berufliches Gymnasium gehen. Martin Grath, Handwerkspolitischer Sprecher seiner Fraktion im Landtag, begrüßt die hohe Quote derer, die sich für eine duale Ausbildung entschieden haben – gehen doch einige darunter auch ins Handwerk.

Die Gemeinschaftsschule am Brenzpark und die Dreißentalschule sind eine von 42 sogenannten Starterschulen, die Schüler bereits im letzten Schuljahr zum Abschluss führten. Rektor Weber legt mit einem Blick auf das laufende Schuljahr nach: „In 2019 werden wir voraussichtlich 43 Abschlüsse abnehmen, darunter über 20 Realschulabschlüsse, obschon ursprünglich nur wenige Schüler mit Realschulempfehlung zu uns kamen“.

Die große Stärke der Gemeinschaftsschulen sei es, dass die Lehrer ihre Schüler individuell im Blick hätten. „Das zeigt sich an den niedrigen Durchfallquoten. Die Gemeinschaftsschule kann Leistung unabhängig von einer Grundschulempfehlung generieren,“ stellt Boser fest.

 

Bildunterschrift: Schulleitertreffen in der Gemeinschaftsschule (GMS) Am Brenzpark mit der bildungspolitischen Sprecherin der grünen Fraktion im Landtag, Sandra Boser
v.li. Harald Rathgeb (GMS Mittelhofschule Ellwangen), Roland Widmann (GMS Bibrisschule Herbrechtingen), Heidrun Abele (GMS Egauschule Dischingen), Katharina Fischer (GMS Dreißentalschule Oberkochen), Werner Weber (GMS am Brenzpark, Heidenheim), Nicole Arndt (GMS Bühlschule Giengen), Michael Ruoff (GMS Dreißentalschule Oberkochen), MdL Sandra Boser (Bildungspolitische Sprecherin der grünen Fraktion im Landtag), Ralf Meiser (GMS Alemannenschule Hüttlingen), Anton Bosanis (GMS Buchenbergschule Ellwangen), MdL Martin Grath

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