Sorgenvoller Blick

Der verbraucherschutzpolitische Sprecher der Fraktion Grüne, Martin Grath, besuchte die Verbraucherzentrale Heidenheim

 

Die Aufregung beginnt bereits im Kleinen. „Wir sind sehr froh, die steigenden Anfragen kompetent bearbeiten können“, sagt Martina Brehme von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V. beim Besuch von Landtagsabgeordneten Martin Grath in Heidenheim. Zwar sei die Nachfrage für eine anbieterunabhängige Beratung ungebrochen hoch, weiß Martina Brehme, die in Heidenheim sowie Ulm das Thema „Versicherungen“ verantwortet. Beinahe schon ein Glück sei es dabei, so Brehme, „dass wir diese hohe Qualität in der Beratung seit Jahren halten können.“ Dabei weitet sich die Fülle an neuen Themen ungebrochen aus. Neben dem Schutz persönlicher Daten, Betrügereien bei Vertragsabschlüssen oder Lebensmittelskandalen, nimmt aktuell der Bereich der Pflege innerhalb der Verbraucherzentrale einen immer größeren Raum ein. So werde beispielsweise der Umfang für die Beratung zur „Finanzierung von Pflegefällen“ in den kommenden Jahren weiterwachsen, glaubt Brehme, „schließlich lässt die demographische Entwicklung der Gesellschaft keinen anderen Schluss zu“. Viele ältere und oft alleinstehende Frauen, so Brehme, blickten sorgenvoll in die Zukunft, weil sie ihre private Versicherung nicht mehr stemmen können. „Sie wissen nicht, was auf sie zukommt“, ergänzt die Versicherungsexpertin. Sicherte früher der Generationenvertrag in Familien die Zukunft vieler Menschen, müsse heute über alternative Modelle nachgedacht werden, ergänzt Martin Grath, Verbraucherschutzpolitischer Sprecher der Fraktion Grüne. Grath: „Von Almosen möchte kein Mensch abhängig sein.“

 

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Kompetenz und Beharrlichkeit sind Attribute, die Martina Brehme von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Heidenheim auszeichnen. Unterstützung erfährt der Verein dabei von Landtagsabgeordneten Martin Grath, dem Verbraucherschutzpolitischer Sprecher der Fraktion Grüne.

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