Technische Schule Aalen für Lernfabrik 4.0 prämiert

MdL Martin Grath: „Mit dem Projekt „smart factory“ wird Digitalisierung erfolgreich vor Ort umgesetzt“

Der Ostalbkreis ist beim Wettbewerb „Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities“ ausgezeichnet worden. Das Land fördert die Weiterentwicklung des digitalen Projekts Lernfabrik 4.0. („smart factory“) um Roboter- und Handhabungstechnik mit einem Zuschuss von 100.000,00 Euro. In einem neu einzurichtenden Labor sollen grundlegende Fragen aus dem Bereich Smart Produktion untersucht, realisiert und bewertet werden. „Glückwunsch an die Technische Schule Aalen zu diesem tollen Erfolg“, sagt Landtagsabgeordneter Martin Grath (Grüne).

Die landesweit ausgewählten Projekte zeigen, wie digitale Programme unseren Alltag erleichtern und Bürgerinnen und Bürger einen leichteren Zugang zur Verwaltung erhalten können. Die Landesregierung will mit diesem Wettbewerb innovative Vorhaben belohnen, die vor Ort einen wichtigen Teil zu einem in die Zukunft gerichteten Lebensumfeld beitragen“, sagte Landtagsabgeordneter Martin Grath anlässlich der Übergabe der Förderbescheide durch Innenminister Thomas Strobl am Donnerstag in Stuttgart.

Die Landesregierung fördert Anträge von 45 Preisträgern mit insgesamt 1,08 Millionen Euro. Die Sieger wurden von der Landesregierung durch eine gemeinsame Jury mit dem Städte- und dem Gemeindetag ausgewählt. Ziel des Wettbewerbs ist, Lust auf den digitalen Wandel zu machen und jede Kommune bei der Digitalisierung mitzunehmen. Die Auszeichnungen reichen von digitalen Verwaltungsassistenten, einem Programm zur Erfassung von Straßenschäden mit Künstlicher Intelligenz oder Apps zur Beteiligung von Jugendlichen in der Kommunalpolitik.

Mit dem Programm „Städte und Gemeinden 4.0 – Future Communities” unterstützt die Landesregierung kommunale Digitalisierungsprojekte. Ganz gezielt werden damit auch erste digitale Schritte von Kommunen unterstützt. So soll die Digitalisierung in die Fläche gebracht und die Städte und Gemeinden auf ihrem Weg zur Zukunftskommune begleitet werden.

Im Unterschied zur ersten Ausschreibung im Jahr 2017 konnten sich dieses Jahr neben den 1001 Städten und Gemeinden erstmals auch die 35 Landkreise Baden-Württembergs mit Digitalisierungsprojekten bewerben. Ausdrücklich erwünscht waren zudem Gemeinschaftsprojekte mehrerer Kommunen, um die Digitalisierung in die Fläche unseres Landes zu tragen. Insgesamt reichten dieses Mal 84 Kommunen Anträge ein.

Die eingereichten Projekte orientieren sich an den strategischen Schwerpunktthemen der landesweiten Digitalisierungsstrategie digital@bw wie Mobilität, digitale Verwaltung oder Gesundheit.

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren