Umweltminister stellt sich

Der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller war zu Besuch in Heldenfingen. Im Fokus stand bei seiner Rede die Energiewende. Hier sei es Zeit für Innovationen, zum Beispiel im Hinblick auf neue Antriebstechniken. Mutiges Vorangehen sei da gefordert, sagte der Minister. Dabei gelte es auf regionaler Ebene die Beschlüsse der Weltklimakonferenz voranzubringen. Untersteller: „Da sind wir in Baden-Württemberg federführend.“ Und weiter: Wenn man unter einem Zuwachs von zwei Grad Celsius bleiben wolle, müsse man die CO2-Emission bis 2050 um 90 Prozent reduzieren. Dies sei nur möglich, wenn man den Stromsektor komplett CO2-frei mache: „Der Kohleausstieg kommt, egal wer die Wahl gewinnt“. Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien seien inzwischen bereits 330 000 Arbeitsplätze entstanden. Die Umstellung auf erneuerbare Energien mache außerdem unabhängiger von Rohstoffen aus Krisenländern in Nahost und Russland. Es gelte nun auch, den Bereich Photovoltaik stärker auszubauen. Allerdings sei ihm bewusst, dass diese Umstellung auf erneuerbare Energien nicht ungeteilt auf Zustimmung stoße.

MdL Martin Grath freut sich über die Anwesenheit von Umweltminister Franz Untersteller MdL

Foto: Andrea Kerbler

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