Entlastung durch Ortsumfahrung bei Ellwangen

Landtagsabgeordneter Martin Grath und Landtagskandidat Alexander Asbrock (beide Grüne) freuen sich mit den Bewohnern entlang der L 1060 über die Ortsumfahrungen bei Ellwangen

Das Ministerium für Verkehr stellt den »Maßnahmenplan Landstraßen« vor. Mitte 2012 wurde eine Priorisierung der Maßnahmen nach sachlichen und fachlichen Kriterien eingeführt. Mittlerweile wurden 25 Neu- und Ausbaumaßnahmen mit einem Volumen von rund 120 Millionen abgeschlossen.

Das grüngeführte Verkehrsministerium hatte 2012 folgende Grundsätze der Nachhaltigkeit im Straßenbau festgelegt: Erhaltung der Straßen hat Vorrang vor Aus- und Neubau. Die Realisierung von Neu- und Ausbaumaßnahmen nur, wenn diese dringlich und ökologisch vertretbar sind und mit hoher Entlastungswirkung für die Bürgerinnen und Bürger verbunden ist. Die Möglichkeiten und Spielräume für Standardanpassungen müssen ausgeschöpft werden.

Die Ortsumfahrungen Eggenrot, Röhlingen und Zöbingen bei Ellwangen werden als dringliche Maßnahmen neu in den Maßnahmenkatalog aufgenommen, da ein sehr hoher und in den vergangenen Jahren stark angestiegener Schwerverkehrsanteil hinzukommt sowie unvorhersehbare räumliche Entwicklungen mit Auswirkungen auf das Schwerverkehrsaufkommen zu verzeichnen sind. Gemeint sind hier der Ausbau der Gewerbegebiete von Ellwangen und Kerkingen und insbesondere die Achse Ellwangen Nördlingen, die durch die neue Betriebsstätte von VARTA in Nördlingen weiter an Bedeutung gewonnen hat. Zugenommen hat auch der Schwerlastverkehr zur Autobahn 7.

Dazu der Betreuungsabgeordnete Martin Grath: »Ich freue mich, dass unser grüngeführtes Ministerium so schnell auf die Veränderungen im Verkehrsaufkommen rund um Ellwangen reagiert hat. Das stärkt den Wirtschaftsstandort Ellwangen und entlastet gleichzeitig die Bewohnerinnen und Bewohner in Röhlingen, Eggenrot und Zöbingen, die seit Jahrzehnten unter dem hohen Verkehrsaufkommen zu leiden hatten. Nun können die Ortsmitten neu und menschenfreundlich gestaltet werden. Das sind schöne Nachrichten.«

Alexander Asbrock, Landtagskandidat der Grünen, sieht sich bestätigt: »Hier sieht man wieder, dass Winfried Hermann ein Macher ist. Nie zuvor hat ein Verkehrsminister im Land so effektiv gearbeitet. Nie zuvor wurde die Verkehrswende so rasch und mit Elan vorangetrieben. Das Schöne an dieser Politik: Sie nutzt den Bürgerinnen und Bürgern genau so wie dem Klima. Es ist sehr gut, dass unser Verkehrsminister solche Projekte so schnell vorantreibt, dabei die Transparenz gewahrt bleibt und die Ökologie im Vordergrund steht. Kommmende Generationen werden es uns danken. Das ist Politik für Mensch und Natur und in die Zukunft gedacht.«

»Die transparente Priorisierung von Verkehrsprojekten hat uns im Land vorangebracht. Das würde ich mir auch auf Bundesebene wünschen«, so Martin Grath abschließend.

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