Heidenheim als Vorbild der Nachhaltigkeit

Staatssekretärin Dr. Ute Leidig (Grüne) war im Rahmen ihrer Sommertour zu Besuch beim Landtagsabgeordneten Martin Grath (Grüne) in Heidenheim. Ihr Weg führte die beiden ins Dock 33. Dort arbeiten die Gründerinnen und Schwestern Cosima und Luisa Kammel an ihrer Modemarke Cølú. Bei Cølú werden nur nachhaltige Rohstoffe und Grundmaterialien genutzt. Außerdem setzen die Gründerinnen auf regionale Ressourcen bei der Verarbeitung ihrer Produkte. 

„Als Staatssekretärin im Sozialministerium interessiert mich sehr, welche Unterstützung gerade junge Frauen in ihrem Beruf und Unternehmertum bekommen und was sie darüber hinaus benötigen. Trotz aller Erfolge in den vergangenen Jahren brauchen wir einen langen Atem. Wir haben in Deutschland die Gleichstellung der Geschlechter noch längst nicht erreicht. Das muss sich rasch ändern und da sind wir in der Politik gefragt.“, sagt Staatssekretärin Dr. Ute Leidig.

Martin Grath pflichtet bei: „Oftmals höre ich von Schwierigkeiten, mit denen Frauen in der Berufswelt noch immer zu kämpfen haben. Ich höre diesen Frauen zu und setze mich für Verbesserungen und Gleichstellung ein. Bestes Beispiel ist meine Initiative: Frauen im Handwerk.“

„Es mag etwas mit unserer Branche zu tun haben, aber wir können uns bisher nicht beschweren. Vielmehr können wir hier im Dock 33 und in Heidenheim durch die Stadt und die IHK auf ein tolles Netzwerk an Unterstützern zurückgreifen“, berichten Cosima und Luisa Kammel.

Der Gedanke der Nachhaltigkeit, der alle Bereiche des Mode-Labels durchzieht, gefällt den beiden Grünen Besuchern besonders gut: „Gerade Menschen, die durch diese Herangehensweise einen Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise leisten, müssen gefördert werden. Diese Förderung muss sich in allen Schritten – so auch bei den Banken in der Kreditvergabe zeigen“, so die Staatssekretärin.

Zum Ausklang des Termins gab es Kaffee und Kuchen im Unverpackt-Laden Tante Heidi in der Fußgängerzone.

„Der Landkreis Heidenheim ist eine besonders aktive und vorbildhafte Biomusterregion. Es freut mich ungemein und macht mich stolz, dass sich diese Werte der Nachhaltigkeit, Regionalität und Bio-Qualität dadurch weiterverbreiten und ein Stück weit verselbständigen“, resümiert Martin Grath und ist sichtlich erfreut.

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