Naturzeltplatz „Karlsbrunnen“ bei Dischingen erhält Förderung

Land unterstützt den Tourismus mit Infrastrukturmaßnahmen in Höhe von mehr als zehn Millionen Euro
Naturzeltplatz „Karlsbrunnen“ bei Dischingen erhält Förderung

Mit einer Rekordsumme von mehr als zehn Millionen Euro fördert das Land in diesem Jahr Tourismusinfrastrukturprojekte der Kommunen. Der Grüne Abgeordnete Martin Grath freut sich, dass auch die Gemeinde Dischingen zum Zug gekommen ist. Für die Renovierung und Modernisierung des Zeltplatzes „Karlsbrunnen“ bei Dischingen-Trugenhofen gibt es 84.502 Euro. Die Gemeinde Dischingen erhält damit für die geplante Renovierung und Modernisierung des „Karlsbrunnen“ eine Förderquote von 45 %. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf geplante 187.782 Euro.

„Als Naturzeltplatz stellt der „Karlsbrunnen“ eine Besonderheit im Landkreis Heidenheim dar. Der ländliche Raum rund um Dischingen besticht durch hohen Erholungswert und Natürlichkeit“, betont Martin Grath. Kommunen seien wichtige Partner für die touristische Entwicklung des Landes. Deshalb sei es nur folgerichtig, dass das Land die Fördersumme seit 2016 verdoppelt hat. „Jeder Euro ist ein gut investierter Euro insbesondere im Ländlichen Raum“, ergänzt Landtagabgeordneter Grath. Mit der Umsetzung der Modernisierung des Naturzeltplatzes „Karlsbrunnen“ wird eine weitere touristische Maßnahme aus dem Dischinger Kommunalen Entwicklungskonzept „Gemeindeentwicklung 2030“ realisiert, so Grath.

Grath weiter: „In der Tourismusbranche arbeiten in Baden-Württemberg inzwischen rund 390 000 Menschen. Das Beste daran ist, dass diese Arbeitsplätze nicht exportierbar sind. Auch in der Corona-Krise sorgt die grün-geführte Landesregierung dafür, dass sich die touristische Infrastruktur weiter verbessert. Wir wollen den Erfolg der Tourismusbranche mit nachhaltigen Investitionen in die Zukunft dauerhaft sichern. Ich bin mir sicher, dass Urlaub im Ländle für viele Menschen immer attraktiver wird.“

2020 werden durch das Tourismusinfrastrukturprogramm des Landes 29 Projekte gefördert und damit Investitionen in Höhe von mehr als 37,4 Millionen Euro angestoßen.
Mit dem Tourismusinfrastrukturprogramm (TIP) werden wirtschafts- und strukturverbessernde Investitionen in die Tourismusinfrastruktur gefördert, die mittelbar Arbeitsplätze – überwiegend im ländlichen Raum – sichern oder schaffen und die Wirtschaft vor Ort stärken.

Verwandte Artikel