Radnetz wird weiter ausgebaut

Martin Grath, Landtagsabgeordneter: »Das Land macht das Fahrrad für den Alltag attraktiver und investiert in die Infrastruktur«

Der Raum Heidenheim profitiert von den heute vorgestellten Bauprogrammen des Landes für Radwege an Landes- und Bundesstraßen. Der Radweg an der B466 Abschnitte 9 und 10 ist in der Umsetzung und die Radwege an der L1082 von Ballmertshofen an die bayerische Grenze, an der L 1164 von Dettingen nach Anhausen und an der L1168 von Bissingen zur Vogelherdhöhe und an der B466 Abschnitte 11 und 13  sind ins Bauprogramm für die Jahre ab 2020 aufgenommen worden.

»Mit dem Neu- und Ausbau dieser Radwege verbessert sich die Infrastruktur im Raum Heidenheim deutlich«, betont MdL Martin Grath. »Wir wollen das Rad auch für den Alltag attraktiver machen. Dafür brauchen wir ein möglichst lückenloses Netz gut ausgebauter Wege. Mittelfristig wollen wir erreichen, dass 20 Prozent aller Wege in Baden-Württemberg auf dem Fahrrad zurückgelegt werden.«

Das Land hat 2016 eine umfassende Radstrategie sowie die Pläne für ein Alltagsradnetz Baden-Württemberg beschlossen. »Nahezu alle Bürgerinnen und Bürger besitzen und nutzen ein Fahrrad. Wir räumen der notwendigen Infrastruktur daher hohen Stellenwert ein«, erklärt Martin Grath. Das Land geht den Radwegebau strategisch an – es analysiert, wo besonders viele Pendler unterwegs sind, an welchen Stellen es nachweislich Ausbau-Bedarf gibt, wo das Potential hoch ist, dass die Menschen öfter aufs Rad umsteigen, etc. Entsprechend wird das Gesamtprojekt »Radnetz Baden-Württemberg« Schritt für Schritt umgesetzt. Bis 2030 soll es auf 7000 Kilometern neu gebauter, erweiterter bzw. besser miteinander vernetzter Radwege alle Ober- und Mittelzentren über Hauptrouten nach einheitlichem Standard verbinden.

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