Über Kühlschränke der Zukunft und deren ressourcenschonender Produktion von links: Simon Gaschler (Leiter Umweltschutz und Arbeitssicherheit, BSH), Marco Combosch (Sprecher Kreisverband Grüne Heidenheim), Gunter Grittner (Leiter Technical Services, BSH), Oberbürgermeister Dieter Henle, Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann, Landtagsabgeordneter Martin Grath

Umweltstaatssekretär Baumann bei BSH in Giengen

Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann besuchte anlässlich seiner Sommertour unter dem SchwerpunktKlimaschutz/Energieeffizienz auf Einladung von Martin Grath kürzlich den Wahlkreis HDH – Station war auch die BSH Hausgeräte GmbH (BSH)

Wie sieht ein Kühlschrank aus, der unter ressourcenschonenden Gesichtspunkten hergestellt und betrieben wird? Dieser und weiteren Fragen rund um das Thema Energieeffizienz gingen Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann und der Heidenheimer Landtagsabgeordnete Martin Grath (Grüne) kürzlich bei der BSH Hausgeräte GmbH (BSH) in Giengen nach. Dr. Jochen Heel, Leiter der weltweiten BSH-Kältefabriken, informierte zu Beginn des Austauschs die Landesvertreter, Oberbürgermeister Dieter Henle und Wirtschaftsförderer Sebastian Vetter in der Ausstellungshalle über die neuesten Kühlgeräte. BSH habe im letzten Jahr bereits fünfmal einen Testsieg bei Stiftung Warentest erreicht. „Langlebige, hochwertige Produkte sichern einen Beitrag zum Klimaschutz“, davon ist Staatssekretär Baumann überzeugt. „Klimaschutz mit Technik und Innovation voranzutreiben, ist auch eines der Ziele der Landesregierung“, ergänzt Abgeordneter Grath. „Um hochwertige, nachhaltige Produkte produzieren zu können, ist jedoch die Wertschätzung der Kunden für unsere Produkte unabdingbare Voraussetzung“, erklärt wiederrum Heel die Sicht der BSH., „Auch Standards im Umweltbereich helfen, nachhaltig produzierte Produkte am Markt zu positionieren,“ setzt Heel hinzu.

Am Bildnis von Robert Bosch – Innovationen für den Ressourcenschutz: von links: Simon Gaschler (Leiter Umweltschutz und Arbeitssicherheit, BSH), Marco Combosch (Sprecher Kreisverband Grüne Heidenheim), Gunter Grittner (Leiter Technical Services, BSH), Umweltstaatssekretär Dr. Andre Baumann, Landtagsabgeordneter Martin Grath

Oberbürgermeister Henle unterstreicht dies am Beispiel des Umstiegs auf LED: Giengen war eine derersten Städte, die komplett auf LED umstieg und dadurch Kosteneinsparungen reduzieren konnte.

„Bei der BSH sind wir durchaus auch etwas stolz darauf, dass wir auch in Umweltfragen schneller sind als die Regularien dies vorgeben“, berichtet Gunter Grittner, Leiter des Bereichs Technical Services bei der BSH, bei seiner Vorstellung der Aktivitäten am Standort. Die Eckpfeiler bilden dabei die Verbrauchswertreduzierung, die Energie-Effizienz-Strategie und die Digitalisierung.

Simon Gaschler, Leiter Umweltschutz und Arbeitssicherheit bei der BSH, berichtet von den Energiescouts aus seinem Verantwortungsbereich: Energieverbräuche aufspüren, Einsparpotenziale erkennen und gezielte Einsparungsmaßnahmen entwickeln: Das lernen die Auszubildenden im zweiten Lehrjahr am BSH-Standort Giengen im Rahmen des Energiescout-Projektes. Mit ihrem geschulten Blick sollen sie in ihren späteren Tätigkeitsfeldern Energiesparmaßnahmen umsetzen können, erläutert Gaschler. Energieeinsparvorschläge, die zu Kostensenkungen führen, werden im Rahmen des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) mit Prämien belohnt.

„BSH macht Ressourcenschutz vor und lebt diesen“, davon zeigten sich Baumann und Grath beeindruckt.

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren

Verwandte Artikel