Unterstützung des Ländlichen Räums

MdL Martin Grath: „Ländliche Räume, örtliche Infrastruktur und Gasthöfe brauchen gerade jetzt unsere Unterstützung: 127.250 Euro fließen in den Landkreis Heidenheim“

Die Gemeinde Dischingen erhält aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) zur Unterstützung eines Projekts der Grundversorgung 103.470 Euro. Zudem fließen nach Heidenheim 14.000 Euro und nach Giengen 9.780 Euro für Projekte aus dem Förderbereich Arbeiten.

„Starke Ländliche Räume liegen uns Grünen am Herzen. Wir wissen, dass unsere ländlichen Regionen gerade auch in diesen Krisenzeiten vor Herausforderungen stehen“, erklärt der Grüne Abgeordnete Martin Grath. Die grün-geführte Landesregierung reagiert auf die konjunkturellen Herausforderungen der Corona-Krise und ermöglicht dieses Jahr eine unterjährige Projektförderung im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR). Dafür werden knapp 16 Millionen Euro Landesförderung zur Verfügung gestellt, davon für die Gastronomie rund 6,4 Mio. Euro und für die Stärkung der lokalen Grundversorgung rund 3,5 Millionen Euro.

Ein schöner Erfolg, denn zum ersten Mal wurde eine Ausschreibung für lokale Grundversorgung angeboten. „Unsere gastronomischen Betriebe sind zentrale Treffpunkte und wichtige Dorfzentren, die aktuell unser besonderes Augenmerk brauchen. Ich bin sehr zufrieden mit der Resonanz und den Ergebnissen der Ausschreibung“, sagt Martin Grath.

Eine starke Infrastruktur vor Ort ist ein entscheidender Standortfaktor für die Gemeinden. Gemeinden, die Bäckereien, Metzgereien, kleine Handwerksbetriebe und Gasthäuser unterstützen, werden deshalb bevorzugt gefördert. Auch für Unternehmensentwicklung und Arbeiten im Ländlichen Raum sind Projekte bewilligt worden. MdL Grath: „Wir wollen, dass unsere Kommunen gerade in Krisenzeiten unterstützt werden. Dazu gehört wohnortnahe Versorgung und wohnortnahes Arbeiten.“

„Die Landesregierung trägt mit der ELR-Förderung bedeutend zu gleichwertigen Lebensbedingungen im ganzen Land bei. Die ELR-Projekte haben zum Ziel, die Strukturen ländlich geprägter Orte nachhaltig zu verbessern“, betont Grath.

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