Mehr Platz fürs Rad – wann ist eine Kommune fahrradfreundlich?

Wie sieht der Verkehr der Zukunft aus? Wie breit ist der ideale Radstreifen? Gibt es Initiativen zur Verbesserung des innerstädtischen Verkehrs?

Diesen, und noch vielen Fragen mehr stellte sich Landtagsabgeordneter Hermino Katzenstein beim Radpolitischen Abend im Heidenheimer Café Walden. Im Rahmen eines Wochenend-Abgeordnetenbesuchs bei seinem Fraktionskollegen Martin Grath wurden unter anderem auch die umliegenden Radwege gemeinsam mit den Mitgliedern des ADFC und interessierten Bürgerinnen und Bürgern erkundet.Katzenstein selbst ist Vorsitzender des Arbeitskreises Verkehr, Sprecher für Fuß- und Radverkehr der Fraktion Grüne im Landtag und Mitglied im Verkehrsausschuss. Nach seinem einführenden Vortrag im voll besetzten Café Walden zum Thema Radverkehr innerhalb und außerhalb von Städten und Gemeinden erläuterte Katzenstein in der anschließenden Fragerunde auch den Musterlösungsplan für Radverkehrsanlagen in Baden Württemberg. Musterlösungen für Radverkehrsanlagen zeigen beispielhaft bauliche Anlagen und Markierungen für den Radverkehr. Sie sollen die Planungen vor Ort erleichtern und im Sinne einer möglichst großen Verständlichkeit und Akzeptanz landesweit einheitlich angewandt werden. Zur Förderung des Radverkehrs, so der Experte für Radverkehr, verabschiedete das Landeskabinett eine RadSTRATEGIE Baden-Württemberg, wleche Hintergründe, Handlungsfelder, Maßnahmen, Ziele, Fristen und Akteure der Radverkehrsförderung in Baden-Württemberg enthält. Mit Hilfe der RadSTRATEGIE sollen die Chancen erfolgreicher Radverkehrsförderung konsequent und systematisch genutzt werden: weniger Lärm und Feinstaub, mehr Lebensqualität in den Städten und Gemeinden, mehr Gesundheit durch aktive Bewegung, besserer Klimaschutz, hohe wirtschaftliche Potentiale durch eine hochinnovative Wachstumsbranche und letztendlich mehr Mobilität für alle.

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